jeudi 5 mars 2015

Leichathletik - Vier Luxemburger starten bei der Hallen-EM


Luxemburgs beste Leichathleten sind bereit für die Hallen-Europameisterschaft in Prag (5. bis 8. März). Ab Donnerstag messen sich Vincent Karger, Tiffany Tshilumba, Gina Reuland und Bob Bertemes mit den besten Athleten des Kontinents. Zum ersten Mal stellt der luxemburgische Verband FLA damit vier Athleten bei einer EM in der Halle. Dabei geht es nicht unbedingt um Medaillen, sondern eher darum, die Landesfarben inmitten der Topathleten hochzuhalten - und internationale Erfahrung zu sammeln.



Besonders viele Augenpaare aus dem Großherzogtum werden dabei wohl auf Kugelstoßer Mertemes ruhen. Der 22-Jährige überbot in dieser Hallensaison als erster Luxmeburger die magische Grenze von 20 Metern. Damit ist er ein Kandidat für den Einzug ins Finale. Wenig Chancen auf die nächste Runde hat die erst 18-jährige Sprinterin Tshilumba, die deshalb ein anderes Ziel ins Auge gefasst hat: eine neue persönliche Bestzei.


Der fünfte im Bunde?


Stabhochspringerin Gina Reuland und Mittelstreckensprinter Vincent Karger hegen ebenfalls keine großen Hoffnungen aufs Weiterkommen. Beide werden die Wettkämpfe mit den Favoriten genießen. Und 800-Meter-Läufer Charel Grethen wäre eigentlich der fünfte Luxemburger in Prag gewesen. Doch obwohl er die Norm erfüllt hatte, reist er nicht extra aus den USA nach Tschechien an, wo er vor Kurzem noch im Wettkampfeinsatz war.


Der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl und Mittelstrecken-Ass Homiyu Tesfaye führen derweil das deutsche Leichtathletik-Team an. Insgesamt kämpfen 39 DLV-Athleten - 18 Frauen und 21 Männer - zum Abschluss der Hallensaison um Medaillen. Sechs von ihnen stehen in der europäischen Jahresbestenliste derzeit unter den Top Drei.


Storl führt das Europa-Ranking mit 21,26 Metern an, Bertemes' Bestweite liegt bei 20,29 Metern. Der Frankfurter Tesfaye steht sogar an der Spitze in der Welt. Schon zweimal hat der 21-Jährige in diesem Winter den deutschen 1500-Meter-Hallenrekord verbessert - zuletzt vorigen Donnerstag in Stockholm auf 3:34,13 Minuten. Vor zwei Jahren hatten die deutschen Athleten bei der Hallen-EM in Göteborg fünf Medaillen geholt: einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.


(jm/dpa/L'essentiel)






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