Washington - Der US-Politiker Ben Carson hat sich offziell als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner beworben. Der 63-Jährige habe ein Wahlkampfteam, ein sogenanntes "Exploratory Committee", eingerichtet, sagte Komitee-Chef Terry Giles. Carson werde die Mitglieder seines Teams am Dienstag vorstellen.
Der Mediziner Carson ist ein politischer Anfänger, der es aus ärmlichen Verhältnissen in Detroit zu einem der führenden US-Neurochirurgen geschafft hat. Innerhalb der Republikaner lässt er sich der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung zuordnen, seine Umfragewerte lagen zuletzt bei 11,3 Prozent.
Das schwarze Amerika bewundert den dunkelhäutigen Carson für seinen Aufstieg, sein Leben wurde sogar verfilmt. Seit seiner Grundsatzkritik an Barack Obamas Gesundheitsreform ("Das Schlimmste, was dieser Nation seit der Sklaverei passiert ist") ist der gottesfürchtige Falke zum Superstar der Tea Party aufgestiegen.
Am Wochenende hatte sich bereits ein möglicher Konkurrent Carsons in Position gebracht: Die Republikaner wählten den Radikalliberalen Rand Paul zu ihrem Vorzugskandidaten für das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Der Senator des Bundesstaates Kentucky wurde bei einer traditionellen Abstimmung besonders konservativer Aktivisten in dieses inoffizielle Amt gewählt.
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