In der EU schwelt Kritik an der Stellung Deutschlands. Die Bundesrepublik ist demnach innerhalb der Europäischen Union eine wirtschaftliche und womöglich auch politische Übermacht. Inzwischen sieht auch die große Mehrheit der Deutschen selber eine gewachsene deutsche Dominanz in der EU.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Forschung für den SPIEGEL bejahen 84 Prozent der Bundesbürger, dass Deutschland "heute mehr als früher die politische und ökonomische Vormacht in der EU ist". Lediglich 14 Prozent stimmen dieser Einschätzung nicht zu. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)
In Westdeutschland ist diese Meinung besonders stark ausgeprägt. Hier sehen 86 Deutschland als Vormacht in der EU, im Osten ist der Wert mit 76 Prozent etwas geringer.
Zugleich sind nur 27 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Bundesregierung in Europa "zu auftrumpfend" agiere. Zwei Drittel dagegen finden, dass sie ihre Stärke "angemessen zum Ausdruck" bringe.
Entsprechend sind 71 Prozent der Befragten der Meinung, die Bundesregierung solle "nicht zurückhaltender" auftreten. Auch in dieser Frage gibt es einen Ost-West-Unterschied. In der alten Bundesrepublik sind 73 Prozent dieser Auffassung, in den neuen Ländern 63 Prozent.
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