Mogadischu - Bei einem Terroranschlag auf ein bei Politikern und Unternehmern beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens acht Menschen getötet worden. Unter den Opfern des Anschlags waren nach Regierungsangaben mehrere private Sicherheitsleute des Hotels und der somalische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Yusuf Mohamed Ismail Bari-Bari.
Zudem seien auch sechs Angreifer bei Gefechten mit den Sicherheitskräften getötet worden, teilte die Polizei mit. Es gab zwei Bombenexplosionen, und die Angreifer stürmten das Hotel mit Maschinenpistolen.
Viele Gäste waren zeitweise gefangen, darunter auch der somalische Botschafter in Deutschland, Mohamed Mohamud Tifow. Er sagte der dpa, mehrere Gäste seien aus den Fenstern des Maka-Almukarama Hotels gesprungen, um sich vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen.
Der Besitzer des Hotels sagte, es habe zahlreiche Verletzte gegeben. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könne. Die islamistische Terrororganisation Al-Schabab bekannte sich zu dem Anschlag.
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