vendredi 27 mars 2015

- Kamikaze-Pilot kannte Region der Absturzstelle


Der Kopilot Andreas Lubitz, der eine Germanwings-Maschine in Südfrankreich mutmaßlich zum Absturz gebracht haben soll, kannte sich in der Region der Absturzstelle offenbar ausgezeichnet aus. Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, hatte der passionierte Segelflieger mit seinem Heimatverein die Region Alpes-de-Haute-Provence mehrmals besucht.


«Ich bin überzeugt, dass Andreas mindestens einmal oder zweimal an einem Kurs in Sisteron (Alpes-de-Haute-Provence) mit uns teilgenommen hat», sagt Ernst Müller, 70, ein Mitglied im Fliegerverein Westerwald.


Dieter Wagner, ebenfalls Mitglied des Klubs, sagte: «Andreas hat gemeinsam mit meiner Nichte an einem der Kurse in Alpes-de-Haute-Provence teilgenommen. Sie war eine gute Freundin von ihm. Er war begeistert von den Alpen, sogar besessen. Ich bin sicher, er kannte den Bereich der Absturzstelle, weil damals mit dem Segelflugzeug darüber geflogen ist.»


Kopilot war krankgeschrieben


Der Kopilot soll den Germanwings-Airbus zum Absturz gebracht haben. 150 Menschen starben bei dem Unglück. Lubitz hat nach Erkenntnissen der Ermittler eine Erkrankung verheimlicht. In seiner Wohnung gefundene Dokumente hätten auf eine bestehende Erkrankung und eine entsprechende Krankschreibung hingewiesen, die auch für den Tag des Fluges gegolten habe, teilte die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf am Freitag mit.


Bei Germanwings lag indes keine Krankschreibung vor, wie ein Airline-Sprecher sagte. Der 27-jährige Copilot wohnte bei seinen Eltern in Montabaur im Westerwald und hatte auch in Düsseldorf eine Wohnung. Um welche Krankheit es sich handelte, blieb zunächst offen. Die Universitätsklinik Düsseldorf bestätigte am Freitag, dass der Mann Patient in dem Krankenhaus gewesen sei - allerdings nicht wegen Depressionen.


(jt/L'essentiel)






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