Washington - Der frühere CIA-Chef David Petraeus hat sich offenbar mit dem Justizministerium in Washington geeinigt und so einen möglichen Prozess vermieden. Das geht aus Akten des Justizministeriums hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.
Dem früheren General, der für seine Erfolge in Afghanistan und im Irak gefeiert worden war, hätte im schlimmsten Fall sogar Gefängnis gedroht. Jetzt muss er 400.000 Dollar (etwa 360.000 Euro) Strafe zahlen.
In dem Streit ging es um die Weitergabe geheimer Informationen an seine Biografin - die zu der Zeit auch seine Geliebte war. Paula Broadwell, eine frühere Reserveoffizierin, hatte 2011 eine Biografie über den Vier-Sterne-General geschrieben. Dafür hatte der CIA-Chef sie in strengvertrauliche Akten und E-Mails schauen lassen.
Der heute 62-jährige Petraeus hatte den Posten als CIA-Direktor wegen der Affäre im November 2012, an Broadwells 40. Geburtstag, nach nur gut einem Jahr verloren.
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