Die EU-Beamten aus dem Asbest-verseuchten Jean-Monnet-Gebäude sollen spätestens Ende 2015 in ihren neuen Bürostühlen sitzen - und in neuen Büros. Luxemburgs Regierung und die Europäische Kommission unterzeichneten am Freitag den Vertrag für den Umzug. Anders als die ursprünglich berechneten 250 Millionen Euro soll der Umzug letztendlich über fünf Jahre verteilt 194 Millionen Euro kosten. Staat und Kommission teilen sich den Betrag.
PwC Luxemburg in neues Gebäude gezogen.
Die Mitarbeiter werden auf ein Gebäude auf dem Kirchberg und zwei auf dem Gewerbegebiet «Cloche d'or» verteilt. Die Unterbringung auf dem Kirchberg muss erst noch gebaut werden. 500 Mitarbeiter sollen dort Platz finden. Das sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Auf der «Cloche d'or» stünden bislang vier Gebäude zur Auswahl. Bislang seien noch keine zwei davon ausgewählt worden, erklärt EU-Kommissarin Kristalina Georgiewa.
«Jean Monnet II» kommt bereits
Für das neue Gebäude auf dem Kirchberg will die Regierung 37 Millionen Euro ausgeben. Entstehen sollen außerdem sieben oder acht Rechenzentren für 56 Millionen. Außerdem vermietet der Staat Tagungsräume im Konferenzzentrum auf dem Kirchberg an die Kommission. Die Miete hierfür beträgt vier Millionen Euro für fünf Jahre - für jeweils 20 Tage im Jahr.
Der Umzug ist trotz allem kein entgültiger. Irgendwann sollen die Beamten ins «Jean Monnet II» einziehen. Die Bauarbeiten stehen bevor. Der erste Abschnitt des neuen Kommissions-Komplexes soll 2020 beendet sein, der zweite 2024.
(Séverine Goffin/L'essentiel)








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