Paris - Im Jemen ist eine Französin verschleppt worden. Das bestätigte das Außenministerium in Paris. Die Frau habe für eine internationale Organisation gearbeitet. Das Krisenzentrum des Ministeriums sei nun in Kontakt mit der Familie der Frau. Es werde alles getan, um die Französin möglichst rasch freizubekommen.
Bereits vor zwei Wochen hatte das Außenministerium in Paris alle französischen Staatsbürger dringend dazu aufgerufen, den Jemen möglichst rasch zu verlassen. Als Grund wurde die sich verschlechternde Sicherheitslage genannt. Nach den USA, Großbritannien und Frankreich hatte vor rund zehn Tagen auch Deutschland die vorübergehende Schließung ihrer Botschaften in Sanaa angekündigt.
Das Land auf der arabischen Halbinsel wird seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Ali Abdullah Saleh von schweren politischen Unruhen erschüttert. Die schiitische Huthi-Miliz startete Anfang des Jahres 2014 eine Offensive. Im September nahmen die Rebellen die Hauptstadt ein. Seitdem weiteten sie ihre Kontrolle über das Land aus. Staatschef Abd Rabbo Mansur Hadi trat ebenso wie die gesamte jemenitische Regierung zurück.
News verfolgen
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
- alles aus der Rubrik Politik
- Twitter | RSS
- alles aus der Rubrik Ausland
- RSS
- alles zum Thema Jemen
- RSS
© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH








0 commentaires:
Enregistrer un commentaire