Syrische Regierungstruppen haben sich am Wochenende heftige Gefechte mit Rebellengruppen geliefert. Bei den Kämpfen in der nordsyrischen Stadt Aleppo wurden auch viele Zivilisten getötet. Flugzeuge der Luftwaffe von Machthaber Baschar al-Assad haben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien zufolge Wohngebiete bombardiert.
Dabei sollen am Samstag fünfzehn und am Sonntag neun Zivilisten ums Leben gekommen sein, Dutzende weitere seien verletzt worden. Am Sonntag seien die Bomben auf eine Schule gefallen, unter den Toten waren demnach fünf Kinder.
Die Armee wies den Vorwurf am Sonntag zurück. In Militärkreisen hieß es, das Militär habe zwar seine Angriffe auf Rebellengebiete intensiviert, seit die Aufständischen am Vortag von Regierungstruppen gehaltene Bezirke unter Granatenbeschuss genommen hätten. Dabei seien aber nur militärische Ziele beschossen worden.
Bei einem Raketenangriff der Rebellen auf ein Regierungsgebäude wurden demnach am Samstag 17 Menschen getötet, vier weitere Zivilisten kamen bei weiteren Gefechten ums Leben.
Die Stadt Aleppo ist zweigeteilt, eine Seite wird von den Regierungstruppen kontrolliert, die andere von den Rebellen.
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