dimanche 12 avril 2015

Traumwetter in Luxemburg - Frühlingserwachen am Ufer der Mosel


Der Winterschlaf ist endgültig vorüber. «Endlich!», werden die Ungeduldigsten sagen. An der Mosel in Remich hat sich das traumhafte Frühlingswetter am Sonntag mit vollen Café-Terrassen bemerkbar gemacht. «Wir kamen um die Mittagszeit, um diesen schönen Nachmittag optimal auszunutztn. Nach einem kleinen Spaziergang an der Mosel entspannen wir uns jetzt mit einem Eis und einer Waffel auf der Terrasse», erzählt die 23-jährige Angela. «Wir konnten nicht während der Schulferien wegfahren, also haben wir uns das Beste, was es in Luxemburg gibt, ausgesucht.»


Die Gastronomen und Cafetiers freut es jedenfalls. «Die Terrassen sind gut gefüllt. Damit kann ich 20 Prozent mehr Umsatz als an einem normalen Sonntag machen», erzählt Pascal, Geschäftsführer einer Crêperie.


Noch nicht warm genug für Boote


Die Schifffahrtsbetriebe an der Mosel bekommen vom Frühlingserwachen allerdings noch nicht so viel mit. Eine Fahrt mit der MS «Princesse Marie-Astrid» buchen derzeit 250 Personen pro Tag. Im Juni hingegen, sind es teilweise über 500, erzählt Empfangsdame Diane. Das selbe gilt für den «Roude Léiw» und die «River Diva», die ebenfalls im Sommer die meisten Passagiere empfangen. «Die Temperaturen sind noch nicht hoch genug für eine Bootsfahrt», sagt Sarah, die für den Ticketverkauf zuständig ist.


Die etwas Sportlicheren entschieden sich am Sonntag für eine kleine Ausfahrt mit dem Motorrad. Remich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Treffpunkt für Biker aus der Großregion entwickelt. Vor der Place Fernand Knos hört man quietschende Reifen und heulende Motoren. «Es ist toll, sich hier zu treffen. Es ist der ideale Ort, um nach einer Tagesfahrt gemütlich etwas zu zrinken. Die kurvigen Straßen sind schön zu fahren und die Mosel hat ihren ganz eigenen Charme», sagt Greg, 32, der regelmäßig eine Ausfahrt mit seinem Motorrad unternimmt. Weniger spektakulär, dafür ebenso sportlich sind die Rollschuhfahrer unterwegs. Jérôme und seine Freunden habe eine 1,5-stündige Fahrt und danach ein Glas auf der Terrasse auf dem Zettel stehen. «Ein gutes Bier muss erst verdient werden!», sagt der junge Mann im Scherz.


(Thomas Holzer/L'essentiel)






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