Einige Fahrer überquerten einen geschlossenen Bahnübergang, kurz bevor ein TGV-Schnellzug vorbeirauscht. Eine Spitzengruppe passierte den Bahnübergang in der Nähe von Arenberg ohne Zwischenfall. Als die Verfolgergruppe dort ankommt, beginnen sich die Schranken zu schließen. Einige kommen noch ohne Probleme durch.
Endklassement
1. John Degenkolb
2. Zdenek Stybar alle selbe Zeit
3. Greg Van Avermaet
4. Lars Boom
5. Martin Elmiger
6. Jens Keukeleire
7. Yves Lampaert + 7 Sekunden
8. Luke Rowe + 28 sec.
9. Jens Debusschere + 29 sec.
10. Alexander Kristoff + 31 sec.
Als die Schranken dann unten sind, huschen noch Einzelne durch – auch ein Motorradpolizist kann sie nicht aufhalten. Der Luxemburger Radprofi vom Team BMC, Jempy Drucker (Startnummer 63), bleibt gerade noch vor dem Schranken stehen. Ein anderer Teamkollege hingegen fährt noch über die Gleise (siehe Video oben). Wenig später kommt der TGV-Schnellzug. Verletzt wird beim Zwischenfall niemand.
Degenkolb triumphiert
Als Gewinner von Paris-Roubaix fuhr John Degenkolb über die Ziellinie. Er ist damit der erste Deutsche seit 119 Jahren, der den Frühjahrsklassiker gewinnt. Der Radprofi war am Sonntag im Schlussspurt nach 253,5 Kilometern auf der Radrennbahn in Roubaix der Schnellste. Für den bislang einzigen deutschen Sieg hatte der Münchner Josef Fischer bei der ersten Auflage des Rennens im Jahre 1896 gesorgt. Für Degenkolb ist es bereits der zweite Klassikersieg, nachdem er drei Wochen zuvor Mailand-Sanremo gewonnen hatte. Kein Happy End gab es dagegen für Olympiasieger Bradley Wiggins, der in Roubaix seine Straßenradkarriere beendete und künftig wieder auf der Bahn fährt.
Der Luxemburger Jempy Drucker (BMC), der für seinen Leader Greg Van Vermaet fuhr, landete am Ende auf Platz 73, 7 Minuten und 50 Sekunden hinter Degenkolb.
(L'essentiel/hae/jt/dpa)








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