mardi 14 avril 2015

In Luxemburg-Stadt - Fluch und Segen der länger offenen Terrassen


«Nur wenige Cafes haben ihre Terrassen um 22 Uhr geschlossen. Aber jetzt müssen wir keine Kontrollen mehr befürchten, wenn der Abend länger wird», sagt Patricia, welche die Bar Clairefontaine leitet. Wie sie musste auch Elizabeth, eine Bardame nahe des Palais, die Kunden oft nach drinnen bitten, um die Terrasse für den Rest des Abends zu schließen. Aber nun kann in der Hauptstadt draußen weitergefeiert werden, ausgenommen sind nur die Rives de Clausen und der Hamilius, wo bestimmte Einschränkungen gelten. Der Luxemburger Gemeinderat hatte die Sperrstunde für Terrassen von Gaststätten vor einigen Wochen per Beschluss abgeschafft.



Hervé, Geschäftsführer von mehreren Restaurant-Bars, verzeichnet eine «Wiederbelebung, nachdem das Anti-Tabak-Gesetz viel Schaden angerichtet hat.» «Wenn das Wetter gut ist, können die Menschen länger bleiben und konsumieren. Aber die Anwohner werden sich wahrscheinlich über den Lärm beschweren», sagt Alex voraus. Die Bardame arbeitet am Theaterplatz.


Andere kritisieren die späte Öffnung der Terrassen von Bars und Restaurants. «Was ist das für eine Kundschaft, die um 2 Uhr morgens noch da ist? Aufgeregte und 'müde' Menschen, um es höflich zu formulieren. Und die Mitarbeiter arbeiten schon lange genug», sagt John, ein Wirt von der Place d'Armes. Er fürchtet auch, dass seine Möbel unter den erweiterten Terrassen-Öffnungszeiten leiden werden... Doch an diesem Punkt gehen die Meinungen auseinander. «In anderen Nachbarländern ist es undenkbar, Tische und Stühle nachts draußen zu lassen. In Luxemburg mache ich das ohne Probleme, gestohlen wurde noch nichts», sagt wiederum Hervé.


(Thomas Holzer/L'essentiel)






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